Behandlungspflege

Was ist Behandlungspflege?
  • endotracheale Absaugung (über die Trachealkanüle in der Luftröhre)

  • orale Absaugung (über die Mundhöhle)

Das Absaugen ist eine Bezeichnung für das Entfernen von Atemwegssekret oder aspirierten Stoffen mit einem Katheter aus den Atemwegen. Dies geschieht meist mit Hilfe eines Absauggerätes, das den erforderlichen Unterdruck erzeugt. Bei einer Absaugung kann ein negativer Druck von bis zu – 80 mbar aufgebaut werden.

Das Absaugen ist eine Bezeichnung für das Entfernen von Atemwegssekret oder aspirierten Stoffen mit einem Katheter aus den Atemwegen. Dies geschieht meist mit Hilfe eines Absauggerätes, das den erforderlichen Unterdruck erzeugt. Bei einer Absaugung kann ein negativer Druck von bis zu – 80 mbar aufgebaut werden.

  • Injektionen mittels Spritzen verabreichen

  • Verbandswechsel (Tracheostoma, PEG, Port, Wunden, Dekubiti)

  • Überwachung von Blutzuckerwerten mittels Blutzuckermessungen

  • Vitalzeichenüberwachung mittels Pulsoxymeter und Blutdruckmessungen

  • PEG- bzw. PEJ (perkutane endoskopische Gastrostomie/ Jejunostomie)

Was ist PEG bzw. PEJ in der Behandlungspflege?

PEG auch perkutane endoskopische Gastrostomie ist ein endoskopisch angelegter künstlicher Zugang von außen in den Magen. Die PEG-Sonde verläuft durch Haut und Bauchwand in den Magen. Im Gegensatz zur transnasalen Magensonde, die durch die Speiseröhre läuft. Der Begriff „perkutan“ leitet sich aus dem Lateinischen ab und kann mit „durch die Haut hindurch“ übersetzt werden. Das Wort Gastrostomie setzt sich aus den beiden griechischen Wortteilen gaster = „Magen, Bauch“ und stoma = „Mund“, „Öffnung“ zusammen.

Desweiteren gibt es eine Jet-PEG, die über den Magenausgang (Pylorus) und den Zwölffingerdarm (Duodenum) hinaus in den obersten Abschnitt des Dünndarms, den Leerdarm (Jejunum) gelegt wird.

Bei einer PEJ-Sonde (perkutane endoskopische Jejunostomie) wird eine Direktpunktion des Jejunums (Leerdarms) vorgenommen.

Wozu dient die PEG?

Viele Patienten, die intensivpflegerisch betreut werden müssen, sind oftmals in Folge ihrer Erkrankung nicht mehr in der Lage Nahrung oder Flüssigkeit auf natürlichem Wege zu sich zu nehmen. Somit haben sie oftmals eine gastrale (PEG), jejunale (PEJ) oder nasale Magensonden.

In den meisten Fällen wird die PEG zur Ernährung der Patienten angelegt. Hierbei ist die verwendete PEG-Sonde ist ein elastischer Kunststoffschlauch, der durch eine Gastroskopie (Magenspiegelung) gelegt wird. Im Vergleich zu einer nasalen Magensonde, die über die Nase, in Rachen, Speiseröhre und in den Magen geht, hat eine PEG-Sonde viele Vorteile. Sie ermöglicht die künstliche Ernährung mit Sondennahrung als enterale Ernährung, das heißt eine Ernährung über den Magen-Darm-Trakt. Unter anderem wird dadurch die Aspirationsgefahr verringert.

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